Diakonin Antje Elvers

Geboren und aufgewachsen bin ich im schönen Schwabenland (zwischen Stuttgart und Schwäbisch Hall). Von Beruf bin ich Erzieherin und Diakonin und lebe seit 2011 glücklich verheiratet mit meinem Mann in Edendorf. Wir sind Eltern von drei wundervollen Mädels. In meiner Freizeit bin ich oft in unserem Garten, beim Sport oder in meiner kleinen Holzwerkstatt zu finden. Echte Glücklich-Macher sind für mich die Natur, eine Tasse frisch aufgebrühter Kaffee, Musik auf meiner Gitarre, ein knisterndes Lagerfeuer im Garten und Sonnenuntergänge.

Ich freue mich sehr, nun offiziell meinen Dienst als Diakonin in unseren drei Kirchengemeinden aufzunehmen. Viele kennen mich bereits, und vieles ist bereits gewachsen – umso schöner ist es, weiterhin in den Drei-Rittern auf den unterschiedlichsten Wegen gemeinsam unterwegs zu sein, um in den nächsten drei Jahren zusammen mit den Menschen hier in unseren Kirchen- und Ortsgemeinden, mit Vereinen und öffentlichen Einrichtungen Räume für geistliche, spirituelle und gemeinschaftliche Erfahrungen zu schaffen, zu entdecken und auszuprobieren.

In einer Zeit, in der die großen Kirchen in Deutschland einen Bedeutungsverlust wie noch nie erleiden und der Mitgliederverlust immens ist, muss sich diese Institution der Frage stellen, wie relevant Kirche und Glaube für die Menschen in unserem Umfeld noch sind. Wo ist Kirche hier bei uns in Altenmedingen, Bienenbüttel und Wichmannsburg im Alltag der Menschen noch wirksam, präsent und greifbar – nicht nur in den Kirchgebäuden, sondern darüber hinaus, ganz bewusst dort, wo das Leben passiert und pulsiert?

Mit meiner halben Stelle als Diakonin liegt es mir deshalb sehr am Herzen, Projekte und kreative sowie lokale Formate gemeinsam mit anderen zu entwickeln, die Kirche wieder neu wirksam werden lassen, vielleicht auch neu ins Gedächtnis rufen, weil Kirche so nicht nur in Kirchengebäuden, sondern auch darüber hinaus erlebbar wird. Genauso schlägt mein Herz sehr dafür, in diesem Erprobungs- und Erfahrungsraum der dreijährigen Projektstelle unsere Kirchen unkonventionell zu nutzen und somit Kirche mal überraschend anders erlebbar zu machen, wie beispielsweise in Form einer Wohnzimmerkirche.

Ich freue mich sehr auf die vor uns liegende Zeit, auf Begegnungen und Gespräche mit euch und auf eure Ideen und Motivation, Kirche – vielleicht ganz neu ­– mitzudenken und zu gestalten, um Bewährtes weiter auszubauen und Neues mutig zu erproben.